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Microsoft 365 Backup · ehemals Office 365

Das große Office-365-Missverständnis

Microsoft wird immer wieder für etwas verantwortlich gemacht, das eigentlich beim Anwender liegt: die Sicherung und langfristige Aufbewahrung der Office-365-Daten.

Hintergrund

Verfügbarkeit ist kein Backup

Zwischen der von Microsoft garantierten Sicherung und Wiederherstellbarkeit und dem, was dem Anwender tatsächlich nützt, klafft eine Lücke. Mit anderen Worten: Trotz der Standardfunktionen in Office 365 sollten Sie genau prüfen, ob Sie wirklich die gewünschte Kontrolle über Ihre Daten haben und wie weitreichend Ihr Zugriff darauf tatsächlich ist.

Microsoft Office 365 ist georedundant organisiert – und viele halten das fälschlicherweise für ein Backup. Zur Erinnerung: Ein Backup ist die Kopie vorhandener Daten, wobei diese Kopie an einem anderen Ort als die Originaldaten gespeichert wird. Entscheidend ist jedoch der direkte Zugriff auf diese Backups und die Kontrolle darüber – nur so lassen sich verlorene Daten schnell wiederherstellen, etwa nach einem Hackerangriff.

Georedundanz hingegen schützt vor Standort- oder Hardwareausfällen. Nicht verfügbare Infrastruktur wird durch andere Standorte abgebildet, sodass Anwender produktiv bleiben – oft ohne überhaupt eine Einschränkung zu bemerken.

Microsoft kümmert sich um die Infrastruktur – für die Daten bleibt der Kunde verantwortlich.

Schaubild: Office 365 sorgt für Verfügbarkeit der Infrastruktur, der Kunde bleibt für die Sicherung und langfristige Aufbewahrung der Daten verantwortlich.
Verfügbarkeit von Office 365 vs. Sicherung und langfristige Aufbewahrung.
Studie

Wie häufig treten diese Gründe auf?

Inzwischen dürfte hinreichend klar sein, warum Office-365-Backups ein Muss sind. Sie fragen sich nun vermutlich, wie häufig die sechs Vorfalltypen in der Praxis tatsächlich vorkommen. Die Antwort lautet leider: viel zu oft. Mehr als 1.000 IT-Fachleute wurden gefragt, welche Art von Datenverlust sie in der Cloud bereits erlebt haben. Am häufigsten genannt wurden Anwenderfehler / versehentliches Löschen, Sicherheitsbedrohungen und Lücken in den Aufbewahrungsrichtlinien. Sie machen 18 bis 37 % der Fälle aus. Fatalerweise werden schätzungsweise 76 % der sensiblen Cloud-Daten in Office-Dokumenten nicht gesichert. IDC geht sogar davon aus, dass sechs von zehn Unternehmen ihre Office-365-Daten noch immer nicht sichern. Arbeiten Sie in einem solchen Unternehmen? Falls ja, liefert Ihnen dieser Bericht hoffentlich genügend Argumente, um die Verantwortlichen von einer Office-365-Backup-Lösung zu überzeugen.

Quellen: Veeam Customer Survey, September 2019 · IDC: „Why a Backup Strategy for Microsoft Office 365 is Essential", 2019.

Balkendiagramm zu Frage 14: Arten von in der Cloud erlebtem Datenverlust. Anwenderfehler 37 %, Sicherheitsbedrohungen 18 %, Lücken in Aufbewahrungsrichtlinien 19 %, nicht genutzt/keine 20 %, Sonstige 6 %.
Frage 14: Welche Arten von Datenverlust haben Sie bereits in der Cloud erlebt? (Teilnehmer = 1.579)
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